Am Samstag fanden erstmalig die LVN-Finals der U12 in Ratingen statt. Unter hervorragenden Bedingungen gingen in der M10 Immanuel Bruns Bortsie in 2 Disziplinen und in der W11 Annabelle Wienandts in 4 Disziplinen an den Start. Den Anfang machte Immanuel Bruns Bortsie im 30m-fliegend-Sprint. Hier erreichte er mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 3,98 sek. einen hervorragenden sechsten Platz unter 26 Teilnehmern in seiner Altersklasse. Leider reichte es noch nicht für eines der 11 heißbegehrten Tickets zum Einlagelauf beim ISTAF Indoor 2027, da hierfür die Zeiten der M10 und der M11 in die Wertung gehen. Am Nachmittag ging es für ihn weiter mit dem Weitsprung. Bei den ersten drei Versuchen konnte er noch nicht ganz an seine bisherigen Leistungen anknüpfen und war unzufrieden, konnte sich aber für den Endkampf qualifizieren. Im fünften Versuch platzte dann der Knoten und mit 4,15 m schob er sich noch an der Konkurrenz vorbei auf den Bronze-Rang.
Annabelle Wienandts hat sich im Rahmen der Talentiaden für vier Disziplinen qualifiziert und hatte somit ein großes Programm vor sich. Bei ihr ging es mit dem Weitsprung los. Bei den ersten beiden Versuchen gab es noch Anlaufprobleme, die sich in der Weite bemerkbar machten. Der dritte Versuch ließ dann aufhorchen mit 4,26m knapp unter PB. Den Wettbewerb schloss sie dann auch mit einem hervorragenden fünften Platz ab. Weiter ging es für Annabelle mit dem 30m-fliegend-Sprint. Hier lief nicht alles rund, sie konnte nicht ganz ihre Schnelligkeit abrufen . Mit einer Zeit von 4,2 Sekunden sicherte sie sich einen guten 12. Platz von 24 Teilnehmerinnen ihrer Altersklasse. Gleich weiter ging es dann zum Ballwurf. Der erste Versuch war schon ganz ordentlich. Nach Umstellung des Anlaufes erzielte sie eine hervorragende Weite von 31 m, der auch ihr bester Versuch an diesem Tag war und ihr einen guten 13. Platz einbrachte.
Der 2000 m-Start der W11 hatte zum Abschluss eine halbe Stunde Verspätung zum ursprünglich angesetzten Start. So hatte Annabelle etwas mehr Zeit sich zu erholen. Im zweiten Starter-Feld ging es dann auch für sie los. Ihre Zwischenzeiten ließen es dann auch schon erahnen: Mit 8:04,60 min. verbesserte sie ihr PB um 15 Sekunden und belegte Platz 12 in der Gesamtwertung. Besonders schön war, dass die mitgereisten Familien der Athleten bis zum letzten Wettkampf vor Ort waren und unsere Athleten angefeuert haben. Hier ein Dankeschön an alle.



