Staffel glänzt mit neuer Bestzeit
Am Freitag gingen die Sprinter der LG Mönchengladbach mit ihrer U20-Staffel an den Start der Deutschen Jugendmeisterschaften U18/U20 in Bochum-Wattenscheid. Liam Alt (U18) eröffnete das Rennen mit einem guten Start. Der Wechsel zu Wojciech (U20) war zwar noch ausbaufähig — er lief etwas zu früh los — konnte aber geschickt gerettet werden. Danach folgte Philipp Hilgers (U20) an dritter Position und übergab den Staffelstab sicher an Raphael Steinitz (U18), der die Ziellinie bei 43,55 Sekunden überquerte. Damit stellte das Quartett eine neue Bestleistung auf. Cedric Lammering war als Ersatzläufer mit vor Ort und unterstützte das Team.
Philipp brachte die Ambitionen des Teams für die Zukunft auf den Punkt: „Wir wollen mitlaufen, nicht hinterher!“

Pastuszko mit solider Leistung über 100 m
Am zweiten Wettkampftag saß Pastuszko über 100 m im Startblock. In einem starken Lauf kam er nicht ganz an seine Bestleistung heran und überquerte nach 10,98 Sekunden die Ziellinie. Nur sechs Hundertstel trennten ihn vom Einzug ins Halbfinale. Am Ende belegte er einen soliden 28. Platz und konnte sich damit im oberen Mittelfeld der besten deutschen Sprinter seiner Altersklasse einordnen.
„Ich will nicht immer auf den Einzug ins Halbfinale bangen müssen“, kommentierte Wojciech nach dem Rennen selbstkritisch.
200 m: Unter den Möglichkeiten geblieben
Der abschließende dritte Tag über 200 m stellte Wojciech vor eine große Herausforderung. Schon nach den ersten 100 m war deutlich zu sehen, dass die vorangegangenen Tage Kraft gekostet hatten. Mit 22,84 Sekunden blieb er nicht nur deutlich über seiner bisherigen Bestleistung von 22,35 Sekunden, sondern auch unter seinem eigentlichen Potenzial. Entsprechend enttäuscht überquerte er die Ziellinie.
Starkes Gesamtbild
Trainer Tobias Montazeri-Schäfer zog dennoch ein positives Fazit: „Die LGM war in den letzten 20 Jahren nicht so stark bei Deutschen Meisterschaften vertreten, wie bei dieser DM.“
Nun bleibt für Wojciech noch ein letzter Saisonstart über 400 m in Köln, bevor es für ihn auf eine wohlverdiente Weltreise geht. 2026 möchte er dann wieder in der Sommersaison einsteigen. „Mal schauen was da so geht“, kommentiert er.

